Allgemein

Zielgruppe

Training

Wettkampf


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Q. Was bringt mir Jodo?

Jodo ist nicht nur eine japanische Kampfkunst, welche Techniken mit dem Stock gegen das Schwert lehrt. Es ist auch eine Geisteshaltung und folgt einem zeitgemässen Ehrenkodex. Jodo hilft, geistig und körperlich fit zu bleiben, sich fokussieren zu können, fördert eine gesunde Körperhaltung und ein massvolles Selbstbewusstsein. Durch das Trainieren von Jodo-Techniken wird der Körper aber auch der Geist geschmeidig und bleibt flexibel. Jede Kampfkunst fördert die Persönlichkeit und das individuelle Weiterkommen. 



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Q. Wie gross ist die Verletzungsgefahr?

Die Verantwortung jedes Einzelnen ist sehr hoch. Nicht Schnelligkeit macht eine Technik gefährlich, sondern unkontrollierte Geschwindigkeit. Es gehört zum Trainingsziel, die eigene Waffe immer kontrollieren zu können und den Partner wohlwollend und rücksichtsvoll zu behandeln. Dennoch betreiben wir eine Kampfkunst und vor allem am Anfang gehören blaue Flecken, die aus Unachtsamkeit entstehen, dazu. Mit zunehmendem Training nimmt die Kontrolle über die Waffe zu, so dass auch die Blaumosen allmählich verschwinden. 



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Q. Was kostet es, wenn ich mit Jodo beginne?

Die Kosten bestehen aus einem Jahresbeitrag (siehe hier) und in der Investition in eigene Waffen und eigene Trainingskleidung. Für die Schnuppertrainings stehen Leihwaffen zur Verfügung, später sind eigene Waffen unabdingbar. Ein Waffensatz, bestehend aus Stock und Holzschwert kostet um die 150 Franken. Ein japanischer Trainingsanzug (Gi und Hakama) kostet ungefähr 250 Franken. 



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Zielgruppe


Q. Brauche ich besondere Fähigkeiten?

Wer gesund und munter ist, ohne Hilfe Laufen und sich Bewegen kann, bringt die Voraussetzungen für Jodo mit. Es werden keine speziellen Fähigkeiten erfordert, hilfreich sind Eigenschaften wie: Körpergefühl, visuelle Aufnahmefähigkeit, Distanzgefühl, Kampfgeist, etc. 



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Q. Bin ich zu alt?

Jodo wird in Japan bis ins hohe Alter trainiert, viele unserer japanischen Grossmeister lehren im Alter von über 70 Jahren immer noch Jodo. Alle Personen, die sich ohne Mühe Bewegen können und an sich selber Arbeiten wollen, haben beste Voraussetzungen für ein Jodotraining. Das heisst allerdings nicht, dass Jodo nichts für Junge ist: Jodo kann als Wettkampfsport betrieben werden, bietet aber ebenso spannende und herausfordernde technische Aspekte für Trainierende ohne Wettbewerbsanspruch. 



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Q. Wie lange kann man Jodo ausüben?

Das Jodotraining beinhaltet Grundtechniken, die in verschiedenen Anwendungen und Kampfsimulationen (Katas) zum Ausdruck kommen. Die Präzision gepaart mit Geschwindigkeit, ohne die Kontrolle zu verlieren, ist eine der vielen Herausforderungen beim Jodotraining. Das richtige Timing, den Gegner richtig einschätzen zu können und just im richtigen Moment das Richtige zu tun – das ist die hohe Kunst der Stockführung. 

 



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Training


Q. Was ist der Unterschied zwischen Kampfkunst und Kampfsport?

Die Kampfsportarten sind Wettkampfsportarten, welche einen moglichst realen, regelbestimmten Zweikampf ermoglichen, es geht um das Messender eignen Kampffähigkeit um festzustellen wer gewinnt und wer verliert. Bei den Kampfkünsten (Jodo) steht die Effizienz und der Mitteleinsatz im Zentrum, es
geht also darum einen Gegner moglichst mit wenig Aufwand nach dem Minimalprinzip zu besiegen. Diese Künste basieren auf Traditionen und überlieferten kulturellen Aspekten, so dass die Praktizierenden einen Stil innerhalb eines Systems ausüben und sich damit identifizieren.



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Q. Brauche ich einen PartnerIn?

Es ist immer einfacher, eine neue Sportart zusammen mit einem Partner oder einer Partnerin zu beginnen, weil die Motivation zu Beginn grösser ist. Jodo macht ohne Gegenüber keinen Sinn und so wird im Training auch viel gewechselt. Nur so können alle zusammen profitieren und weiterkommen. Viele Interessierte beginnen alleine mit dem Jodotraining und finden rasch spannende Freunde und Gleichgesinnte. 



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Q. Sind Prüfungen anerkannt?

Wir sind Mitglied des Schweizerischen Kendoverbandes, alle Graduierungen und Wettkampfmedallien sind international und national anerkannt. 



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Q. Wie funktioniert die Prüfung?

Der Trainer entscheidet wer für die nächste Gürtelprüfung reif ist. Meist werden schulinterne Vorprüfungen durchgeführt um die Fähigkeiten zu testen. Die Prüfungen bestehen aus einem praktischen und einem theoretischen Teil, sie werden durch den Schweizerischen Kendoverband abgenommen. Je nach Stufe müssen andere Katas gezeigt werden, zu Beginn nur die Stockseite, später wird dann auch noch die Schwert-Angriffseite bewertet.



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Q. Was bringt mir eine Prüfung?

Die Prüfung ist die offizielle Bestätigung von Experten, dass man die erlernten Techniken auch niveaubezogen beherrscht. Im Jodo ist die erste Gürtelprüfung der 1. Kyu (Braungurt) und im Anschluss können 7 Dangrade (Schwarzgurt) erreicht werden. Je höher die Graduierung, desto mehr Wert wird auf die inneren Werte, wie Harmonie, Zentriertheit und Herzblut gelegt. Es werden keine farbigen Gürtel getragen, einzig die aktuelle Konstitution zeichnet einen Jodoka aus.



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Wettkampf


Q. Gibt es nationale und internationale Wettkämpfe?

Es werden regionale Meisterschaften ausgetragen und jährlich findet eine offizielle Schweizermeisterschaft sowie eine Europameisterschaft statt. An der SM dürfen alle Jodokas teilnehmen, welche die erforderlichen Katas kennen und sich einem Schiedsrichtergremium stellen wollen. Die Erfolge an der Schweizermeisterschaft berechtigen zur Teilnahme an den Europameisterschaften. Weltmeisterschaften finden (noch) nicht statt. Es ist grundsätzlich jedem unserer Teilnehmer freigestellt, sich an Wettkämpfen zu messen oder einfach das Training zu geniessen.



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Q. Wie funktionieren die Wettkämpfe?

Man tritt zusammen mit seinem Partner gegen ein anderes Paar an. Die zu zeigenden Techniken werden kurz vor Wettkampf bekannt gegeben. Es werden Kriterien wie Genauigkeit, Präzision, Geschwindigkeit, Timing, Kampfgeist und korrekte Haltung bewertet – ähnlich wie bei der Kür im Eiskunstlaufen. Wer gewinnt kommt eine Runde weiter, hoffentlich bis ins Finale. 



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Q. Was bringt die Teilnahme an Wettk

In jedem Wettkampf stellt sich die Frage: Wer ist tatsächlich mein Gegner? Was bringt mir ein Sieg oder was lerne ich von einer Niederlage? Im Jodo kämpft man primär gegen sich selber. Die Herausforderung besteht darin, die im geschützten Trainingsraum erlernten Techniken auch unter psychischem Druck, vor Zuschauern und Schiedsrichtern perfekt anwenden zu können. Jeder Wettkampf stellt sozusagen eine Feuerprobe dar und kommt einer Zwischenprüfung gleich. Hier differenziert sich der Praktiker vom Theoretiker. Die persönliche Weiterentwicklung wird gleichermassen durch Sieg und Niederlage gefördert, weil der Weg zum Ziel wird.



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